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Was kostet eine Website 2026? Webdesign-Preise ehrlich erklärt

6 Min. LesezeitOktober 2026von Pedro Miguel Pinto Ferraz

„Was kostet eine Website?“ ist wie „Was kostet ein Auto?“ – die ehrliche Antwort ist eine Spanne. Aber diese Spanne lässt sich gut erklären. Wer weiß, wovon der Preis abhängt, erkennt schnell, ob ein Angebot fair ist.

Drei Wege zur Website – und was sie kosten

  • Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace): monatliche Gebühr, die Arbeit machst du selbst. Günstig im Geld, teuer in der Zeit – und Text, Fotos und Google-Optimierung bleiben deine Aufgabe.
  • Freelancer: oft der günstigste Weg zu einer professionellen Seite. Wichtig ist, wer die Seite betreut, wenn der Freelancer keine Zeit mehr hat.
  • Agentur: mehr Kapazität, feste Ansprechpartner, meist Konzept, Texte und Suchmaschinenoptimierung aus einer Hand. Entsprechend höherer Preis.

Bei Plantrixx beginnt eine kompakte Unternehmenswebsite bei 2.800 € einmalig. Wer die Kosten lieber verteilt, bekommt ein Website-Paket ab 199 € im Monat. In beiden Fällen steht der Umfang vorher schriftlich fest.

Wovon der Preis wirklich abhängt

  • Anzahl der Seiten und wie individuell sie gestaltet sind – Vorlage oder eigenes Design.
  • Texte und Fotos: Lieferst du sie, oder werden sie erstellt? Gute Texte sind oft der größte Posten.
  • Funktionen: Terminbuchung, Formulare mit Logik, Shop, Mehrsprachigkeit, Kundenbereich.
  • Suchmaschinenoptimierung: Seitenstruktur, Ladezeit, strukturierte Daten, Google-Unternehmensprofil.
  • Rechtliches: Impressum, Datenschutz, Cookie-Einwilligung – Pflicht, nicht Extra.

Die Kosten, die jedes Jahr dazukommen

Eine Website ist kein einmaliger Kauf. Domain, Hosting, Sicherheitsupdates und kleine Änderungen kosten laufend. Frag bei jedem Angebot, was nach dem Start passiert: Wer pflegt die Seite, was kostet eine Textänderung, und wem gehören Domain und Zugänge?

Die teuerste Website ist die, die niemand findet – und die zweitteuerste die, die du nicht selbst ändern darfst.

Woran du ein faires Angebot erkennst

  • Der Umfang ist schriftlich festgelegt: Seiten, Texte, Funktionen, Korrekturschleifen.
  • Domain und Zugänge laufen auf deinen Namen.
  • Die Seite lädt auf dem Handy schnell und ist für Google vorbereitet – das lässt sich mit PageSpeed Insights selbst prüfen.
  • Laufende Kosten stehen im Angebot, nicht erst auf der ersten Rechnung.
  • Du bekommst Referenzen, die du anklicken kannst.

Unser Tipp

Prüf vor dem Angebot, was deine Website leisten soll: Anrufe bringen, Termine füllen, Bewerber gewinnen? Daraus ergibt sich der Umfang – und damit ein Preis, den du mit anderen Angeboten wirklich vergleichen kannst.

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